Das Geotagging Buch
So vergessen Sie nie wieder, wo Sie ein Foto gemacht haben
Matthias Schwindt
Das erste deutschsprachige Buch zum Thema Geotagging
Direkt bei Amazon bestellen
Stichwortwolke
Oft gelesene News
Werbung
Geotagging mit der Nikon D800 D800E
Nach einer gefühlten Ewigkeit und vielen Gerüchten wurde also die Nachfolgerin der "kleinen" Vollformat Kamera D700 vorgestellt. Mit der D800 verfolgt Nikon meiner Ansicht nach aber eine andere Strategie.
Erst mal die wichtigsten Fakten:
36,3 Megapixel CMOS-Sensor im FX Format (KB-Vollformat)
ISO Bereich von 100 bis 6400 (erweiterbar von 50 bis 25.600)
Autofokus Sensor und Belichtungsmesser mehr oder weniger aus der D4 übernommen
Profi Filmfunktionen. Full-HD ist quasi Standard. Dazu aber auch Rohdatenexport per HDMI Schnittstelle.
Zwei Speicherslots für 1x CF und 1x SD
USB-3 Schnittstelle für schnellen Datentransfer
Dazu ein spezielles Schwestermodell Nikon D800E ohne Anti-Aliasing-Filter für mehr Schärfe und Details bei gleichzeitig höherer Gefahr von Moiré. Gegen das Moiré gibt es Softwarelösungen in Nikon Capture NX 2 und auch in Adobes Lightroom 4 Beta ist schon was drin. Michel Mayerle berichtet darüber. Was genau ein AA-Filter macht wird gut von Jeriko erklärt.
Geotagging mit der D800
Wie alle größeren Nikon DSLR Kameras verfügt auch die D800/D800E über den 10-poligen Zubehöranschluss. Daran lässt sich das hauseigene GPS Modul Nikon GP-1 anschließen. Meiner Erfahrung nach sollte man da aber lieber eines der deutlich besseren Alternativgeräte von Dawntech oder Solmeta nehmen. Testberichte zu beiden Alternativmodulen gibt es auf meiner Seite.
Persönliche Meinung zur Nikon D800
Für mich stand ja eigentlich fest, dass ich mit dem Nachfolger der D700 ins Vollformat wechseln werde. Bleibt es mit der jetzt vorgestellten D800 dabei?
Erste Antwort: Nein. Die D800 ist keine Kamera für mich.
Warum gefällt mir die D800 nicht? Dafür gibt es hauptsächlich zwei Gründe:
1. Der Sensor mit 36 Megapixel. Das ist mir zu viel, ich brauche die Auflösung einfach nicht. Bei Nikonrumors steht, dass ein RAW Bild (unkomprimiert, 14bit) dann 75 MB groß ist.
2. Der ISO Bereich. Ich habe es schätzen gelernt mit Available Light zu arbeiten. Da ist ISO 6400 (Mit ISO 3200 wird man gut arbeiten können) nicht genug "mehr" gegenüber meiner D300.
Insgesamt denke ich ist die D800 eine Kamera fürs Studio. Dafür ist sie sicher toll. Nur fotografiere ich so gut wie nie im Studio. Deshalb ist es einfach nicht die passende Kamera für mich.
Vielleicht doch die D4? Ja, eigentlich schon. Dagegen sprechen nur die Größe, ich bevorzuge eine Kamera ohne internen Batteriegriff, und der Preis. Mal abwarten. Vielleicht wird ja die D400 was für mich. Oder es kommt noch was zwischen D4 und D800 mit kleinem Gehäuse UND gering auflösendem Vollformatsensor.
Preis und Verfügbarkeit Nikon D800
Für alle die eine relativ kompakte Kamera haben möchten die trotzdem fast in Mittelformat-Dimensionen vorstößt steht die D800 ab Ende März 2012 für etwa 2900 Euro im Handel. Die D800E gibt es nur bei ausgewählten Händlern für 3219 Euro UVP ab Mitte April. Dafür ist dann aber auch eine Vollversion von Capture NX2 dabei.
Bilder: Nikon.de





Schreibe einen Kommentar:
Ich freue mich über Eure Kommentare. Du kannst offen Deine Meinung sagen, aber bitte beachte die Nettiquette und beleidige niemanden.
Alle Kommentare werden geprüft und Spam (auch SEO Spam) gelöscht.